Wir gewinnen und verarbeiten mineralische Rohstoffe für die Region, halten Baustoffe durch Recycling möglichst lange im Kreislauf und planen die spätere Nutzung unserer Abbauflächen von Anfang an mit. Dabei berücksichtigen wir die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen unseres Handelns – mit Blick auf die Region, ihre Menschen und die Landschaft.
Nachhaltigkeit
Wir wollen mehr zurückgeben, als wir nehmen. Daher ist Nachhaltigkeit für uns kein Zusatz, sondern ein fester Bestandteil unseres Handelns. Sie gehört für uns zur gesamten Planung – vom Abbau bis zur späteren Nutzung der Flächen. Renaturierung und Rekultivierung verstehen wir nicht nur als gesetzlich vorgeschriebene Aufgabe, sondern als festen Bestandteil unserer Arbeit. Bereits vor Beginn des Abbaus planen wir, wie sich die Fläche anschließend weiterentwickeln kann. Je nach Standort schaffen wir neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere, landwirtschaftlich nutzbare Flächen oder Bereiche für Erholung und Freizeit.
Verantwortung im Arbeitsalltag
Verantwortung zeigt sich für uns in konkreten Maßnahmen an unseren Standorten. Je nach technischen und örtlichen Voraussetzungen arbeiten wir daran, Energie effizienter einzusetzen, Ressourcen länger zu nutzen und betriebliche Auswirkungen auf die Umwelt zu begrenzen.
- Photovoltaikanlagen auf Dach-, Frei- und Wasserflächen
- Wärmepumpen für die Wärmeversorgung
- kontinuierliche Modernisierung des Fuhrparks mit dem Ziel, Kraftstoffverbrauch und Emissionen zu senken
- laufende Erfassung und Auswertung des Energieverbrauchs
- Rekultivierung und Renaturierung ehemaliger Abbauflächen
- Unterstützung regenerativer Bewirtschaftungsformen bei der Rückführung geeigneter Flächen
- Einsatz von Recyclingbeton und Zementen mit reduziertem CO₂-Fußabdruck
- stetige Weiterentwicklung unserer Verfahren, um Material- und Energieeinsatz zu verringern
Archäologische Funde
Bei Voruntersuchungen für die geplante Erweiterung eines unserer Abbaugebiete wurden auf einer rund elf Hektar großen Fläche im Landkreis Konstanz überraschende Spuren einer vorgeschichtlichen Siedlung entdeckt. Die anschließenden archäologischen Untersuchungen legten Pfostenstellungen, Siedlungsgruben und ein Gräberfeld frei. Diese Funde geben Einblicke in die Bauweise, Ernährung und Bestattungsriten der Menschen in der Bronzezeit. Zu den besonderen Fundstücken zählen eine Lanzenspitze, Gewandnadeln und ein Griffzungendolch. Sie dokumentieren die frühe Besiedlung der Region und erweitern das Wissen über die Geschichte des Bodenseeraums.
In der Region verwurzelt
Unsere Werke in den Landkreisen Bodenseekreis, Konstanz, Ravensburg, Tuttlingen und Sigmaringen versorgen das Baugewerbe auf kurzen Wegen mit mineralischen Rohstoffen und Transportbeton. Zugleich sichern wir regionale Arbeitsplätze und unterstützen Partner, Vereine und Projekte vor Ort.
Das bedeutet für uns:
- verlässliche Versorgung der Region
- langfristige Arbeitsplätze
- regionale Partnerschaften
- lokales Engagement
- verantwortungsvoller Umgang mit Flächen
- Förderung von Forschung und Entwicklung
- eine Unternehmenskultur mit Verbundenheit zur Region
Rechtliche Vorgaben
Die Gewinnung mineralischer Rohstoffe unterliegt umfangreichen Genehmigungs-, Prüf- und Dokumentationspflichten. Dabei werden unter anderem Natur-, Boden- und Gewässerschutz sowie die Sicherheit an unseren Standorten berücksichtigt. Diese Vorgaben bilden den verbindlichen Rahmen unserer Arbeit. Gleichzeitig entwickeln wir Verfahren und Technik kontinuierlich weiter. Dabei setzen wir Rohstoffe effizient ein, verbessern Abläufe und begrenzen die Auswirkungen auf die Umgebung.
Öffentlich-rechtliche Genehmigungsverfahren
Diese Verfahren legen fest, wie Bauvorhaben, Rohstoffabbau und Rekultivierung sowie der Schutz und Erhalt von Böden vor, während und nach dem Abbau geregelt werden.
- Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO)
- Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG)
Umwelt- und Naturschutzauflagen
Strenge Vorgaben zum Schutz von Naturräumen, Biotopen und Artenvielfalt, regeln Renaturierungspflichten und schützen das Ufergebiet des Bodensees vor beeinträchtigenden Abbaumaßnahmen.
- Naturschutzgesetz Baden-Württemberg (NatSchG)
- Landschaftsschutzverordnung Bodensee
Öffentlich-rechtliche Genehmigungsverfahren
Durch strenge Vorschriften zur Wasserentnahme und -nutzung werden Grundwasser und Gewässer, besonders in sensiblen Gebieten wie dem Bodensee, geschützt.
- Wassergesetz Baden-Württemberg (WG)
- Bundeswasserhaushaltsgesetz (WHG)
Öffentlich-rechtliche Genehmigungsverfahren
Diese Auflagen fördern Recycling und regeln die Verwertung und Entsorgung von Abfällen, um Rohstoffe im Kreislauf zu halten und den ökologischen Fußabdruck zu minimieren
- Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)
- Abfallwirtschaftssatzung Baden-Württemberg
Soziales Engagement
Unsere Unternehmen unterstützen seit vielen Jahren Vereine und Organisationen in der Region. Dazu gehören Fördervereine, Kindergärten, Grundschulen, Tafeln sowie Umwelt- und Tierschutzorganisationen. Damit stärken wir Initiativen, die das gesellschaftliche Miteinander vor Ort prägen.
Spenden unserer zugehörigen Unternehmen
Geprüfte Standards und starke Partner
Transparente Abläufe und verbindliche Standards gehören für uns zu verantwortungsvollem Handeln. Unsere Kiesgruben werden regelmäßig durch den Industrieverband Steine und Erden (ISTE) kontrolliert. Im Mittelpunkt stehen dabei die geltenden Umwelt- und Sicherheitsanforderungen. Ergänzend setzen wir auf anerkannte Zertifizierungen wie BüV-Zert sowie an ausgewählten Standorten die CSC-Zertifizierung. Sie machen die Einhaltung definierter Anforderungen an Produktion, Sicherheit und Ressourceneinsatz nachvollziehbar.


