Verantwortung für
Mensch, Natur und Region

Wir gewinnen und verarbeiten mineralische Rohstoffe für die Region, halten Baustoffe durch Recycling möglichst lange im Kreislauf und planen die spätere Nutzung unserer Abbauflächen von Anfang an mit. Dabei berücksichtigen wir die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen unseres Handelns – mit Blick auf die Region, ihre Menschen und die Landschaft.

Nachhaltigkeit

Wir wollen mehr zurückgeben, als wir nehmen. Daher ist Nachhaltigkeit für uns kein Zusatz, sondern ein fester Bestandteil unseres Handelns. Sie gehört für uns zur gesamten Planung – vom Abbau bis zur späteren Nutzung der Flächen. Renaturierung und Rekultivierung verstehen wir nicht nur als gesetzlich vorgeschriebene Aufgabe, sondern als festen Bestandteil unserer Arbeit. Bereits vor Beginn des Abbaus planen wir, wie sich die Fläche anschließend weiterentwickeln kann. Je nach Standort schaffen wir neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere, landwirtschaftlich nutzbare Flächen oder Bereiche für Erholung und Freizeit.

Naturerlebnispark Schlosssee Salem

Auf dem Gelände der früheren Kiesabbaustätte liegt heute der Naturerlebnispark Schlosssee Salem. Zwischen den 1960er- und 1980er-Jahren wurden hier mineralische Rohstoffe gewonnen. Nach Abschluss des Abbaus wurde die Fläche rekultiviert und schrittweise weiterentwickelt. Heute führen ein Naturerlebnisweg und Stege durch das weitläufige Gelände. Liegewiesen, Badebereiche sowie Spiel- und Freizeitangebote bieten Raum für Erholung und gemeinsame Zeit. Der Schlosssee zeigt eindrucksvoll, wie aus einem ehemaligen Abbaugebiet ein Ort entstehen kann, der Lebensqualität schafft – für die Region und für kommende Generationen.

Rekultivierung Altholzinseln

Totholz ist ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Deshalb legen wir bereits während der Kiesgewinnung gezielt Altholzinseln an. Ausgewählte Bäume dürfen dort vollständig altern und sich natürlich entwickeln – ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Biodiversität. Die Flächen wählen und sichern wir in enger Abstimmung mit den zuständigen Forst- und Naturschutzbehörden.

Rekultivierung Erlenwald

Eine Form der von uns umgesetzten Rekultivierung ist die Aufforstung ehemaliger Abbauflächen. Dafür pflanzen wir standortgerechte Laubmischwälder und ergänzen sie je nach Standort durch seltenere Baumarten wie Elsbeere oder Speierling. Bis sich der junge Wald entwickelt, bietet eine artenreiche Zwischenbegrünung Insekten und Vögeln nötige Nahrung und Rückzugsräume. Nach erfolgreicher Entwicklung können die rekultivierten Flächen wieder an die Eigentümer übergeben werden – ein wichtiger Schritt zurück zur natürlichen Nutzung.

Unter dem Berg

Diese Fläche wurde im Rahmen unseres Projekts „Unter dem Berg“ rekultiviert. Aktuell haben wir die Fläche mit einer Pflanzenmischung eingesät, die die Entwicklung einer günstigen Bodenstruktur und den Humusaufbau fördert. Auf einem Teil der rekultivierten Fläche ist die Ansaat einer artenreichen Blumenwiese geplant. Nach dieser extensiven Bewirtschaftung wird ein Teil der Fläche bald zu einer künftigen landwirtschaftlichen Nutzung freigegeben.

Verantwortung im Arbeitsalltag

Verantwortung zeigt sich für uns in konkreten Maßnahmen an unseren Standorten. Je nach technischen und örtlichen Voraussetzungen arbeiten wir daran, Energie effizienter einzusetzen, Ressourcen länger zu nutzen und betriebliche Auswirkungen auf die Umwelt zu begrenzen.

  • Photovoltaikanlagen auf Dach-, Frei- und Wasserflächen
  • Wärmepumpen für die Wärmeversorgung
  • kontinuierliche Modernisierung des Fuhrparks mit dem Ziel, Kraftstoffverbrauch und Emissionen zu senken
  • laufende Erfassung und Auswertung des Energieverbrauchs
  • Rekultivierung und Renaturierung ehemaliger Abbauflächen
  • Unterstützung regenerativer Bewirtschaftungsformen bei der Rückführung geeigneter Flächen
  • Einsatz von Recyclingbeton und Zementen mit reduziertem CO₂-Fußabdruck
  • stetige Weiterentwicklung unserer Verfahren, um Material- und Energieeinsatz zu verringern

Archäologische Funde

Bei Voruntersuchungen für die geplante Erweiterung eines unserer Abbaugebiete wurden auf einer rund elf Hektar großen Fläche im Landkreis Konstanz überraschende Spuren einer vorgeschichtlichen Siedlung entdeckt. Die anschließenden archäologischen Untersuchungen legten Pfostenstellungen, Siedlungsgruben und ein Gräberfeld frei. Diese Funde geben Einblicke in die Bauweise, Ernährung und Bestattungsriten der Menschen in der Bronzezeit. Zu den besonderen Fundstücken zählen eine Lanzenspitze, Gewandnadeln und ein Griffzungendolch. Sie dokumentieren die frühe Besiedlung der Region und erweitern das Wissen über die Geschichte des Bodenseeraums.

In der Region verwurzelt

Unsere Werke in den Landkreisen Bodenseekreis, Konstanz, Ravensburg, Tuttlingen und Sigmaringen versorgen das Baugewerbe auf kurzen Wegen mit mineralischen Rohstoffen und Transportbeton. Zugleich sichern wir regionale Arbeitsplätze und unterstützen Partner, Vereine und Projekte vor Ort.

Das bedeutet für uns:



Rechtliche Vorgaben

Die Gewinnung mineralischer Rohstoffe unterliegt umfangreichen Genehmigungs-, Prüf- und Dokumentationspflichten. Dabei werden unter anderem Natur-, Boden- und Gewässerschutz sowie die Sicherheit an unseren Standorten berücksichtigt. Diese Vorgaben bilden den verbindlichen Rahmen unserer Arbeit. Gleichzeitig entwickeln wir Verfahren und Technik kontinuierlich weiter. Dabei setzen wir Rohstoffe effizient ein, verbessern Abläufe und begrenzen die Auswirkungen auf die Umgebung.

Öffentlich-rechtliche Genehmigungs­verfahren

Diese Verfahren legen fest, wie Bauvorhaben, Rohstoffabbau und Rekultivierung sowie der Schutz und Erhalt von Böden vor, während und nach dem Abbau geregelt werden.

  • Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO)
  • Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG)

Umwelt- und Naturschutz­auflagen

Strenge Vorgaben zum Schutz von Naturräumen, Biotopen und Artenvielfalt, regeln Renaturierungspflichten und schützen das Ufergebiet des Bodensees vor beeinträchtigenden Abbaumaßnahmen.

  • Naturschutzgesetz Baden-Württemberg (NatSchG)
  • Landschaftsschutzverordnung Bodensee

Öffentlich-rechtliche Genehmigungs­verfahren

Durch strenge Vorschriften zur Wasserentnahme und -nutzung werden Grundwasser und Gewässer, besonders in sensiblen Gebieten wie dem Bodensee, geschützt.

  • Wassergesetz Baden-Württemberg (WG)
  • Bundeswasserhaushaltsgesetz (WHG)

Öffentlich-rechtliche Genehmigungs­verfahren

Diese Auflagen fördern Recycling und regeln die Verwertung und Entsorgung von Abfällen, um Rohstoffe im Kreislauf zu halten und den ökologischen Fußabdruck zu minimieren

  • Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)
  • Abfallwirtschaftssatzung Baden-Württemberg

Öffentlich-rechtliche Genehmigungs­verfahren

Diese Verfahren legen fest, wie Bauvorhaben, Rohstoffabbau und Rekultivierung sowie der Schutz und Erhalt von Böden vor, während und nach dem Abbau geregelt werden.

  • Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO)
  • Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG)

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Umwelt- und Naturschutz­auflagen

Strenge Vorgaben zum Schutz von Naturräumen, Biotopen und Artenvielfalt, regeln Renaturierungspflichten und schützen das Ufergebiet des Bodensees vor beeinträchtigenden Abbaumaßnahmen.

  • Naturschutzgesetz Baden-Württemberg (NatSchG)
  • Landschaftsschutzverordnung Bodensee

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Öffentlich-rechtliche Genehmigungs­verfahren

Durch strenge Vorschriften zur Wasserentnahme und -nutzung werden Grundwasser und Gewässer, besonders in sensiblen Gebieten wie dem Bodensee, geschützt.

  • Wassergesetz Baden-Württemberg (WG)
  • Bundeswasserhaushaltsgesetz (WHG)

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Öffentlich-rechtliche Genehmigungs­verfahren

Diese Auflagen fördern Recycling und regeln die Verwertung und Entsorgung von Abfällen, um Rohstoffe im Kreislauf zu halten und den ökologischen Fußabdruck zu minimieren

  • Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)
  • Abfallwirtschaftssatzung Baden-Württemberg

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Soziales Engagement

Unsere Unternehmen unterstützen seit vielen Jahren Vereine und Organisationen in der Region. Dazu gehören Fördervereine, Kindergärten, Grundschulen, Tafeln sowie Umwelt- und Tierschutzorganisationen. Damit stärken wir Initiativen, die das gesellschaftliche Miteinander vor Ort prägen.

Spendenaktion für Stockach

Aus einer Spendenaktion für das Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf in Stockach entwickelte sich ein gemeinsames Projekt: Die Kinder bemalten Steine und kleine Betonplatten, die anschließend fotografiert und als Motive für unsere Weihnachtskarten verwendet wurden. Ihre Kunstwerke verliehen den Karten eine persönliche und unverwechselbare Handschrift, ein Ergebnis, das uns alle mit Stolz erfüllt hat.

Rohstoffwissen für die Weiherbachschule

Die 6. Klasse der Weiherbachschule Zoznegg besuchte das Kieswerk Hardt. Unter dem Motto „Vom Acker zum Beton“ lernten die Schülerinnen und Schüler den Weg mineralischer Rohstoffe kennen – von der Gewinnung und Verarbeitung bis zur Renaturierung. Beim gemeinsamen Betonguss entstand ein Betonblock mit Schriftzug für den Pausenhof. Zusätzlich erhielt die Schule einen GeoKoffer mit Gesteinsproben und Materialien für den Geologieunterricht.

Kleine Forsthelfer im Hardtwald

22 Kinder des Kindergartens Salem-Stefansfeld und drei Erstklässler halfen bei der Wiederaufforstung der ehemaligen Kiesgrube im Hardtwald bei Salem. Begleitet von Axel Krieger und Diplom-Forstwirt Matthias Schenkl von der WaldPlus GmbH lernten sie heimische Baumarten kennen und erfuhren, wie auch Eichhörnchen durch ihre Vorratsverstecke zur Verbreitung von Samen beitragen.

Spenden unserer zugehörigen Unternehmen

Kinder- und Jugendförderung

Wir unterstützen Bildungseinrichtungen und Kinderorganisationen in der Region, um Lernen, Betreuung und Entwicklung zu fördern:

  • Grundschule Stockach
  • Kinderhaus Mindersdorf
  • Kindergärten / Kindergarten
  • Pestalozzi Kinderdorf
  • Kinderstiftung Bodensee
  • Kinderschancen Singen

Soziale & Humanitäre Hilfe

Wir engagieren uns für Menschen, die Unterstützung brauchen. Unser Ziel ist es, dort Hilfe zu leisten, wo sie direkt ankommt und den Alltag von Menschen spürbar verbessert:

  • Tafel Stockach
  • Tafel Singen
  • Tafel Konstanz
  • Tafel Pfullendorf
  • Frauenhaus Singen
  • Hospizverein Horizont
  • Kinder- und Jungendhospiz Konstanz
  • Notfallhilfe Ukraine
  • Ärzte der Welt
  • Hospizgruppe Salem
  • Dorfgemeinschaft Mittelstenweiler
  • Siebenzwerge Fachklinik Salem

Sicherheit & Rettung

Wir engagieren uns für Menschen, die Unterstützung brauchen. Unser Ziel ist es, dort Hilfe zu leisten, wo sie direkt ankommt und den Alltag von Menschen spürbar verbessert:

  • Feuerwehr Stockach
  • Feuerwehr Kressbronn
  • DRK (Deutsches Rotes Kreuz)

Geprüfte Standards und starke Partner

Transparente Abläufe und verbindliche Standards gehören für uns zu verantwortungsvollem Handeln. Unsere Kiesgruben werden regelmäßig durch den Industrieverband Steine und Erden (ISTE) kontrolliert. Im Mittelpunkt stehen dabei die geltenden Umwelt- und Sicherheitsanforderungen. Ergänzend setzen wir auf anerkannte Zertifizierungen wie BüV-Zert sowie an ausgewählten Standorten die CSC-Zertifizierung. Sie machen die Einhaltung definierter Anforderungen an Produktion, Sicherheit und Ressourceneinsatz nachvollziehbar.